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Bericht zur Bauausschusssitzung vom 29.11.2017

Der Bauausschuss befasste sich in der Sitzung vergangener Woche mit zahlreichen Bauanträgen/Bauvoranfragen, der Beauftragung der Ingenieurleistungen für die Arbeiten an der Mehrzweckhalle in Lautern, Maßnahmen zur Umgestaltung des Rathauseingangs und des öffentlichen WCs am Rathaus sowie der Änderung des Bauprogramms des Baugebiet „Obere Wiesen“ in Lautern. Die sich anschließende nicht öffentliche Sitzung umfasste zwei weitere Tagesordnungspunkte.

Bauanträge/BauvoranfragenDas Gremium hatte über sieben Vorhaben, die von VG-Bauamtsleiter Eberhard Gayer vorgestellt wurden, zu beraten und entscheiden.   Für folgende Vorhaben wurde das erforderliche Einvernehmen gemäß § 36 Baugesetzbuch einstimmig erteilt:- Nutzungsänderung: Einbau Wohnung in gewerblichen Räumen, Beiswanger Straße 40- Neubau eines Wohnhauses mit Doppelgarage, Fanny-Hensel-Straße 7 (nur Stellungnahme zur Befreiung durch das VG-Bauamt)- Errichtung eines Geräteschuppens, Franz-Keller-Straße 11, unter der Bedingung, dass von Seiten der Nachbarn keine Einwände eingehen (Angrenzerbenachrichtigung noch nicht abgeschlossen) - Nutzungsänderung: Autohandel Stellfläche für 2 – 3 Fahrzeuge, Bucher Hauptstraße 21, mit der Auflage des Straßenbauamts, drei Meter Abstand zur Straße einzuhalten- Bauvoranfrage: Wohnraumvergrößerung durch Anbau, Scheuelbergstraße 59- Umbau des Wohn- und Geschäftshauses, Hauptstraße 51 - allerdings mit einer angepassten und von den ursprünglich eingereichten Unterlagen abweichenden Planung. Aufgrund städtebaulicher Aspekte war es hier notwendig, mit dem Bauherrn eine entsprechende Alternative zu erarbeiten (Terrassennutzung der Gaube nur auf der rückwärtigen und nicht auf der dem Rathaus zugewandten Seite). Da sich das Vorhaben im Sanierungsgebiet „Soziale Stadt“ befindet, wurde hierfür auch gleichzeitig die Zustimmung zur sanierungsrechtlichen Genehmigung erteilt. Mehrheitlich mit einer Gegenstimme wurde nach ausführlicher Diskussion eine Stellungnahme für die Duldung einer Hütte im Landschaftsschutzgebiet, Flst. 232/2 in Lautern abgegeben. Man war sich einig, dass die Hütte nur unter bestimmten Auflagen vor allem im Hinblick auf den Brandschutz sowie in stets widerruflicher Weise geduldet werden kann. Diesbezüglich soll mit dem Betreiber eine entsprechende Vereinbarung mit verbindlich aufgestellten Regeln zur Nutzung der Hütte geschlossen werden. Die Stadtverwaltung wird die Details mit der Ortschaftsverwaltung Lautern abstimmen. .  Sanierung und Erweiterung der Mehrzweckhalle Lautern - Beauftragung der IngenieurleistungenStadtbaumeisterin Ulrike Holl legte dem Gremium den Sachverhalt detailliert dar: Nachdem in der Gemeinderatssitzung im September der Baubeschluss gefasst und die Architektenleistungen an die Arbeitsgemeinschaft Schmid/Stark vergeben wurden, ist für das weitere Vorgehen die Beauftragung der Ingenieurleistungen für die Bereiche Tragwerk (Hallenerweiterung und Anbau), Technische Gebäudeausrüstung und Elektrotechnik notwendig, wofür entsprechende Angebote eingeholt und geprüft wurden. Grundlage für die Honorarberechnung ist die HOAI 2013 sowie die Kostenschätzung des Büros Wolfgang Stark vom April 2017. Der Bauausschuss folgte einstimmig dem Beschlussvorschlag der Verwaltung und erteilte die Aufträge für die Ingenieurleistungen Elektrotechnik und Technische Gebäudeausrüstung an das Büro Beirle aus Iggingen (22.581,12 € brutto) und das Büro Streit aus Horn (45.596,06 € brutto) sowie für die Tragwerksplanung an das Büro Biegon aus Heubach (47.572,67 € brutto). Bürgermeister Frederick Brütting wies darauf hin, dass es sich um ein komplexes Bauvorhaben handelt und die Büros Streit und Beirle bereits mit der Mehrzweckhalle (Planung Wärmeerzeugungsanlage bzw. Bestandsaufnahme) vertraut sind und die bisherige Zusammenarbeit sehr positiv war.   Rathaus/Sanierung öffentliches WC - Umgestaltung barrierefreier ZugangIm Rahmen des Förderprogramms „Soziale Stadt“ wurde aus den Reihen des Gemeinderats angeregt, das bestehende öffentliche WC am Rathaus zu sanieren und durch ein barrierefreies WC (Standort der jetzigen Garage) zu ergänzen, ebenso wurde ein barrierefreier Zugang ins Rathaus mit einer elektromotorisch betriebenen Türanlage gewünscht. Im Zusammenhang mit der Barrierefreiheit wurde auch die Installation eines Aufzugs angedacht, um eine Erreichbarkeit der oberen Geschosse im Rathaus für alle problemlos zu ermöglichen. Herr Bennet S. Kayser vom mit der Planung beauftragten Architekturbüro Kayser aus Aalen stellte dem Gremium erste Ideen vor. Hinsichtlich des Aufzugs stellt eine kleine Lösung (1,50 m x 1,50 m, Glas) in der Treppenhalle die umbautechnisch pragmatischste Variante dar - ohne Rohbauarbeiten und ohne in die Bürostrukturen eingreifen zu müssen kann so Barrierefreiheit hergestellt werden. Bürgermeister Brütting betonte im Hinblick auf die Eingangssituation, dass der historisch bekannte Vorbereich mit den Arkaden auf jeden Fall beibehalten werden sollte; dies fand auch im Gremium einhellige Zustimmung. Als weniger optimal wurde vom Vorsitzenden und den meisten Gremiumsmitgliedern (Wortmeldungen von StRätin Anika Sturm, StR Roland Hegele, StR Thomas Abele, StR Wolfgang Bittermann) die von Herrn Kayser vorgeschlagene WC Neugestaltung mit einem zentralen Zugangsbereich zur Toilettenanlage und einem dazwischenliegenden Flur gesehen. Es bestehe die Gefahr, dass hier durch eine Aufenthaltsmöglichkeit ein „Angstraum“ geschaffen werde, was es unbedingt zu vermeiden gelte. Daher solle die derzeitige Zugangssituation mit separaten Eingängen zu Damen-, Herren- und dem neuen barrierefreien WC vom zentralen Vorplatz aus beibehalten bleiben. Nach ausführlichem Meinungsaustausch beschloss der Bauausschuss einstimmig, die vorgestellte Planung für die WC Sanierung und Umgestaltung mit den eingebrachten Anregungen aus dem Gremium weiterzuentwickeln, damit möglichst im Frühjahr 2018 mit der Ausführung begonnen werden kann. Außerdem wurde das Architekturbüro Kayser beauftragt, die Ausschreibung für den barrierefreien Zugang zum Rathaus sowie den Aufzug zu den oberen Ebenen vorzubereiten. Die Mittel aus dem Haushaltsplan 2017, die für Umbau und Sanierung des WCs gedacht waren, werden nun für die Barrierefreiheit im Rathaus verwendet. Für die öffentlichen Toiletten müssen 2018 neue Mittel eingestellt werden. Baugebiet „Obere Wiesen“ - Änderung des BauprogrammsBürgermeister Brütting informierte, dass bei der Ermittlung der Erschließungskosten durch das Steueramt festgestellt wurde, dass die Straße um ca. vier Meter verkürzt werden muss, da sonst ein Flurstück sofort zu Erschließungsbeiträgen herangezogen würde. Außerdem ist es notwendig, den östlichen Bauplatz etwas zu verkürzen, da er an zwei Erschließungsanlagen angrenzt und keine Ablösevereinbarung abgeschlossen werden kann. Auf dieser Grundlage muss der Beschluss des Bauausschusses vom 29.03.2017 der geänderten Ausführungsplanung angepasst werden.Ohne Diskussion und einstimmig beschloss das Gremium die entsprechende Änderung des Bauprogramms und des technischen Ausbauprogramms.    

(Erstellt am 15. Dezember 2017)
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