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Hirsch & Wölfl GmbH Museen & SammlungenMuseumsrundgangMiedermuseum
Wenn in Heubach ein Fremder nach dem Weg zum Schloss fragt, wissen die Einheimischen, daß es außer dem Anblick des Fachwerkbaus aus dem 16. Jahrhundert häufig auch um den Einblick in die verborgene Seele der Weiblichkeit geht, die doch so offen zutage tritt in der Art, wie sie sich im Verborgenen kleidet. Im ersten Obergeschoss des Schlosses ist das Miedermuseum untergebracht, das einzige seiner Art in Deutschland. Dort wird offen gezeigt, was die Damen im Laufe der Jahrhunderte verborgen hielten. Ins Leben gerufen wurde das Museum 1971 auf Initiative des damaligen Heubacher Bürgermeisters Friedrich Schenk in Zusammenarbeit mit den beiden Heubacher Miederherstellern „SUSA-WERKE GmbH“ und „TRIUMPH INTERNATIONAL“. Das Miedermuseum, das zunächst im Rathaus der Stadt untergebracht war, bezog im Jahr 2005 sein neues Domizil im ersten Obergeschoss des Heubacher Schlosses. Heimatmuseum
Im Ende Dezember 2006 eröffneten Heimatmuseum „Heubacher Geschichtssplitter“ werden chronologisch die wichtigsten Epochen der Heubacher Geschichte angesprochen. Polizeimuseum
Da über die Vorgänger des Polizeipostens Heubach überhaupt nichts bekannt und auch keine Unterlagen mehr über diese Leute vorhanden waren, begann sich Anfang der 80er Jahre der ehemalige Polizeibeamte Dieter Zellmer, PHK i.R., für die Geschichte seiner Dienststelle zu interessieren. Hierzu versuchte er zunächst an die Namen der ehemaligen Landjäger, Gendarmen und Polizeibeamten zu kommen. Deshalb hatte er begonnen die alten Karteikarten, Familienregister im Rathaus, das Stadtarchiv, die Kirchenbücher in Heubach, Bartholomä und Böbingen zu durchforsten. Herr Zellmer hat dann die Wege aller Landjäger, Gendarmen und Polizeibeamten und deren Nachkommen wiederum über Kirchenbücher, Einwohnermelde- und Friedhofämter und Notariate solange nachverfolgt, bis er auf heute noch lebende Nachkommen gestoßen ist. Mit den Nachkommen und allen noch lebenden Kollegen hat er dann persönlich Kontakt aufgenommen. Die ihm überlassenen Urkunden, Dienstausweise, Bücher, Waffen, Helme und andere persönliche Gegenstände der Ehemaligen präsentierte er teilweise in seinem Dienstzimmer. Vervollständigt wurde die Sammlung durch Unterlagen aus den Archiven des Landratsamtes Schwäbisch Gmünd und dem Staatsarchiv in Ludwigsburg. Die bereits Anfang der 90er Jahre ins Auge gefasste Idee für die Einrichtung eines Museums war noch nicht spruchreif. Als die Stadt Heubach jedoch den Raum für dieses Museum kostenlos zur Verfügung stellte, war man sich schnell einig. Am 17. Februar 2003 fand dann die Gründungsversammlung des gemeinnützigen "Polizeimuseum Fördervereins Heubach e. V." statt. In diesem Museum wird die Geschichte der Polizei in Bild- und Schrifttafeln, den erwähnten persönlichen Gegenständen aus dem Nachlass der Heubacher und Bartholomäer Landjäger seit ihrer Gründung am 11.09.1807 durch König Friedrich von Württemberg, und speziell seit der Gründung des Polizeipostens Heubach detailliert dargestellt. Haus "Anna Vetter"
Anna Vetter, geboren 1902, hat das Haus von ihrem Vater Jakob (1862-1923), der als Maurer tätig war, geerbt. Als Anna Vetter am 24. September 1984 starb, erwarb die Stadt Heubach das Haus von den Erben. Das Baudatum des Häuschens im Postgässle ist bislang nicht bekannt. Besichtigt werden kann das außergewöhnliche Haus in Verbindung mit einer Führung durch das Heubacher Miedermuseum. ÖffnungszeitenDienstag Sonntags, montags und an Feiertagen ist das Museum geschlossen. Bei größeren Gruppen sollte eine telefonische Voranmeldung unter Fon: 07173/181-0 (Zentrale) erfolgen. Eintritt Stadt Heubach | Hauptstraße 53 | 73540 Heubach | Fon: 07173/181-0 | Fax: 07173/181-49 | E-Mail schreiben
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