Starke Rechte für starke Kinder - Heubacher Viertklässler beschäftigen sich mit Kinderrechten
Ein Außerirdischer stürzt auf einem fremden Planeten ab – und plötzlich geht es um Gleichheit, Bildung, Gesundheit und den Schutz vor Gewalt. Was zunächst nach einer ungewöhnlichen Abenteuergeschichte klingt, wurde für die Heubacher Viertklässler zu einer unterhaltsamen Reise durch die Welt der Kinderrechte.
Die vierten Klassen der Schillerschule und der Mörikeschule erlebten in der Schillerturnhalle einen Gastauftritt des Präventionstheaters SNF. Mit dem Stück „Alles, was RECHT ist!“ brachten die Schauspielerinnen Sarah Gros und Kerstin Kiefer das Thema Kinderrechte auf die Bühne – verständlich, interaktiv und mit einer gehörigen Portion Fantasie.
Im Mittelpunkt stehen die beiden Außerirdischen-Kinder Mowi und Sagro. Nachdem Sagro auf dem Planeten Mimaglü abgestürzt ist, wird er von Mowi herzlich aufgenommen. Im gemeinsamen Abenteuer erfahren die Kinder im Publikum, was es bedeutet, ein Recht auf Gleichheit, Beteiligung, Gesundheit und Bildung zu haben. Auch der Schutz vor Ausbeutung und Gewalt spielt eine zentrale Rolle. Mithilfe von Klappmaulpuppen und der Geschichte der beiden Figuren wurden die in der UN-Kinderrechtskonvention festgeschriebenen Rechte für die Schülerinnen und Schüler anschaulich und greifbar.
Der Theaterbesuch fand zeitlich in der Nähe des Weltkindertags statt, der in diesem Jahr zum 72. Mal begangen wurde. Dabei blieb es nicht beim Zuschauen: In der anschließenden theaterpädagogischen Nachbereitung ging es in den Klassen darum, wo Kinderrechte im eigenen Alltag eine Rolle spielen. Gemeinsam wurde überlegt, wie diese Rechte im täglichen Miteinander sichtbar werden und wie jedes Kind dazu beitragen kann, dass sie respektiert und eingehalten werden.
So wurde aus einem Theaterbesuch mehr als nur eine spannende Geschichte: Die Viertklässler bekamen die Gelegenheit, ihre eigenen Rechte kennenzulernen – und genauer hinzuschauen, wo diese im Alltag bereits gelebt werden.
