Heubacher Delegation zu Gast in Waidhofen an der Thaya
Gelungener Austausch beim Musikfest und Warming-Up-Day vom 2. bis 4. Juli 2026
Vom 2. bis 4. Juli 2026 besuchte eine Delegation der Stadt Heubach ihre österreichische Partnerstadt Waidhofen an der Thaya anlässlich des dortigen Musikfestes und des Warming-Up-Days. Bürgermeister Josef Ramharter sowie die Stadt- und Gemeinderätinnen und Gemeinderäte empfingen die Gäste aus Heubach mit großer Herzlichkeit und Gastfreundschaft. Der Aufenthalt wurde für die Heubacher Delegation zu einem besonderen Erlebnis. Die Stadt Waidhofen an der Thaya und ihre Gastgeberinnen und Gastgeber hatten ein abwechslungsreiches Programm vorbereitet und sorgten mit viel persönlichem Engagement dafür, dass sich die Gäste während ihres gesamten Aufenthalts willkommen fühlten. Untergebracht war die Delegation im Schloss des Ehepaars Pia und Leopold Gudenus, das sich mit außergewöhnlicher Herzlichkeit und großer Gastfreundschaft um die Gäste kümmerte und damit maßgeblich zu einem gelungenen Aufenthalt beitrug.
Am Abend des ersten Tages lud die Stadt Waidhofen zu einem Empfang im Rathaus ein. Dabei bot sich die Gelegenheit, die Mitglieder des Stadt- und Gemeinderats sowie zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter der örtlichen Vereine kennenzulernen, bestehende Kontakte zu vertiefen und neue Freundschaften zu schließen. Anschließend nutzten die Besucherinnen und Besucher den Warming-Up-Day, um die historische Altstadt und das vielfältige Veranstaltungsprogramm zu erkunden.
Am zweiten Tag stand die Besichtigung verschiedener kommunaler Einrichtungen auf dem Programm. Die Delegation erhielt Einblicke in das 2007 sanierte Freizeit- und Freibad, den städtischen Bauhof, die Freiwillige Feuerwehr, das Landeskrankenhaus sowie das Alte Museum, dessen Gebäude derzeit umfassend saniert wird. Ein weiterer Höhepunkt war der Besuch der Waldrapp-Voliere. An allen Stationen beeindruckten die große Gastfreundschaft, das ehrenamtliche Engagement und die Offenheit der Gastgeberinnen und Gastgeber.
Während des gesamten Aufenthalts wurde immer wieder deutlich, wie groß auf beiden Seiten der Wunsch ist, die Städtepartnerschaft weiter mit Leben zu füllen und neue gemeinsame Projekte zu entwickeln. So konnten unter anderem Kontakte zum Direktor des Waidhofener Gymnasiums geknüpft werden. Bereits heute besteht ein Austausch mit dem Schulleiter des Rosenstein-Gymnasiums in Heubach, um Möglichkeiten einer Zusammenarbeit insbesondere im Bereich des Schüler- und Kulturaustauschs auszuloten.
Ein besonders bewegender Abschluss des Aufenthalts war das gemeinsame Frühstück im Schloss mit Herrn Salfo Nikiema. Herr Nikiema stammt ursprünglich aus Burkina Faso und wurde vom Ehepaar Gudenus adoptiert. Heute engagiert er sich in beeindruckender Weise für seine neue Heimat Waidhofen – sowohl als Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr als auch des Gemeinderats. Gleichzeitig setzt er sich als führendes Mitglied des Vereins „Stimmen für Afrika“ mit großem Engagement für Hilfsprojekte in seiner afrikanischen Heimat ein und schlägt damit eine wertvolle Brücke zwischen Europa und Afrika.
Bürgermeister Dr. Joy Alemazung zeigte sich beeindruckt von der herzlichen Gastfreundschaft und dem starken Gemeinschaftsgeist in Waidhofen an der Thaya: „Städtepartnerschaften leben nicht von Urkunden oder offiziellen Vereinbarungen, sondern vor allem von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Unser Besuch hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig persönliche Begegnungen, gegenseitiges Vertrauen und gemeinsame Erlebnisse für eine lebendige Partnerschaft sind. Dafür bin ich unseren Gastgeberinnen und Gastgebern von Herzen dankbar.“
Die Delegation aus Heubach bedankt sich herzlich bei der Stadt Waidhofen an der Thaya, bei Bürgermeister Josef Ramharter, beim Ehepaar Pia und Leopold Gudenus sowie bei allen Gastgeberinnen und Gastgebern für die außergewöhnliche Gastfreundschaft und das vielfältige Programm. Der Besuch hat die freundschaftlichen Beziehungen zwischen beiden Städten weiter vertieft und zugleich zahlreiche neue Impulse für die zukünftige Zusammenarbeit in den Bereichen Bildung, Kultur, Ehrenamt und kommunaler Austausch gesetzt.
