Schülerwahl stärkt politisches Interesse in Heubach

Das Wahlergebis aller Schulen

Heubacher Schülerwahl als Beitrag zur Demokratieförderung
 
Während viele Erwachsene noch über ihre Wahlentscheidung nachdachten, hatten die Heubacher Jugendlichen bereits abgestimmt: Zehn Tage vor der offiziellen Wahl gaben sie im Rahmen der Schülerwahl ihre Stimmen ab – ganz wie bei einer echten Wahl.
 
Ziel der Aktion war es, das politische Interesse junger Menschen zu fördern und sie frühzeitig an demokratische Prozesse heranzuführen. Initiiert wurde die Schülerwahl vom Jugendbüro und der Schulsozialarbeit der Stadt Heubach. Insgesamt beteiligten sich 509 Schülerinnen und Schüler an der Abstimmung. In vier Wahllokalen, die an allen Heubacher Schulen eingerichtet wurden, konnten die Jugendlichen ihre Stimme abgeben.
 
Das Wahlergebnis zeigt: Die Union wurde mit 28,9 Prozent der Stimmen stärkste Kraft. Auf Platz zwei folgt die AfD mit 21 Prozent, den dritten Rang belegt die SPD mit 17,1 Prozent. Die Linke erreichte 13,8 Prozent, die Grünen 11 Prozent und die FDP 6,7 Prozent. 1,5 Prozent der Stimmen waren ungültig.
 
Das Team der Schulsozialarbeit berichtet von lebhaften und spannenden Diskussionen mit den Schülerinnen und Schülern. Gemeinsam mit dem Jugendbüro möchte es das politische Bewusstsein junger Menschen weiter stärken. „Jugendliche, die lernen, ihre eigenen Interessen zu erkennen und zu formulieren, finden später leichter eine politische Haltung und können ihre Lebenswelt aktiv mitgestalten“, erklärt Schulsozialarbeiterin Melanie Horlacher.
 
Aus Sicht des Teams der Jugendarbeit trägt die Schülerwahl außerdem dazu bei, Hemmschwellen abzubauen: Wer zum ersten Mal wählen gehe, habe häufig noch Unsicherheiten. Umso wichtiger sei es, sich frühzeitig mit dem Thema Wahlen und politischer Mitbestimmung auseinanderzusetzen.

Stimmzettel ausfüllen, Kreuz setzen, Meinung zeigen: Am Rosenstein-Gymnasium gaben 245 Jugendliche ihre Stimme ab und machten sichtbar, wie die junge Generation in Heubach politisch denkt
An der Heubacher Schillerschule wurde Demokratie praktisch: 85 Schülerinnen und Schüler beteiligten sich an der Schülerwahl