Süße Zauberei aus heißem Zucker - Heubacher Kinder erlebten traditionelles Bonbonhandwerk aus nächster Nähe
Für die Heubacher Kinder wurde der Besuch in der Schwäbisch Gmünder Bonbonmanufaktur „Bonbole“ zu einer besonders süßen Entdeckungsreise. Dort wird ein altes Handwerk noch ganz traditionell gepflegt: Mehr als 60 verschiedene Bonbonsorten entstehen in der Manufaktur.
Diesmal durften die Kinder selbst Hand anlegen und erleben, wie aus einfachen Zutaten bunte Leckereien werden. Unter fachkundiger Anleitung mischten sie Wasser, Zucker, Zitronensäure, Glucosesirup sowie Pflanzenkohle und Blaualgen zu einer Zuckermasse, die anschließend auf rund 150 Grad Celsius erhitzt wurde. Dann wurde es richtig spannend: Mit einer historischen Kissenpresse aus dem Jahr 1890 und einer Bonbonwalze von 1908 entstanden daraus die unterschiedlichsten Formen.
Besonders angetan hatten es den Kindern die Lollis in Form von Delfinen, Hexenhüten und Herzen. Am Ende durfte natürlich jeder seine selbst hergestellten Süßigkeiten mit nach Hause nehmen. Dazu gab es für die stolzen Nachwuchs-Zuckerbäcker noch ein Bonbonmacherdiplom.
Die zehnjährige Lina war begeistert von ihrem Ausflug in die Welt der Süßigkeiten: „Dass man so viele verschiedene Bonbons machen kann, hätte ich nie gedacht. Am liebsten würde ich gleich noch eine Runde machen!“


