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Am Donnerstag, den 19.07.2018 luden die Stadt Heubach und das Regierungspräsidium Stuttgart zu einem Pressetermin in das Heubacher Rathaus ein. Neben dem Bürgermeister der Stadt Heubach Frederick Brütting und Prof. Dr. Dieter Plank von der Förderstiftung Archäologie, sowie Dr. Christian Bollacher dem Projektleiter von der Archäologie LAD, war natürlich auch die Presse anwesend. Selbstverständlich wurden auch Förderer des Projektes und die 6-köpfige Grabungsmannschaft geladen.   Nach einer kurzen Begrüßung des Bürgermeisters und einer Einführung durch Prof. Dr. Dieter Plank, informierte der Leiter des Projektes, Dr. Christian Bollacher über die Fortschritte der Grabungsarbeiten.Der Hochberg und der Mittelberg, sowie natürlich auch der Rosenstein, trugen nach den Erkenntnissen des Ausgrabungsteams vor langer Zeit mächtige Befestigungsanlagen.Weiter informierte der Projektleiter über hochmoderne Lasertechniken, mit denen es möglich ist einen sehr genauen Blick auf die ehemaligen Befestigungen zu werfen. Neben detailgetreuen Animationen erstaunte vor allem die „vegetationsfreie Ansicht“. Hierbei kann man ohne natürliche Hindernisse auf die Anlagen blicken, ohne den Wald in irgendeiner Weise zu beschädigen.Man vermutet, dass die drei Befestigungen in der gleichen Zeit, nämlich in der frühen Laténe-Zeit entstanden sind. Es wurden nicht nur Überreste von Befestigungen entdeckt, sondern das Team konnte außerdem Modeaccessoires, Gefäße und Gegenstände aus Kupfer und Eisen finden. Gefäße für die Aufbewahrung von Salz, lassen auf die Einbindung in ein weit verstricktes Handelsnetz schließen.  ( Diese Pressemitteilung wurde von dem Praktikanten Justus Maurer erstellt)

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Sowohl der markante Rosenstein bei Heubach im Ostalbkreis als auch seine Nachbarhöhen Hochberg und Mittelberg tragen die mächtigen Ruinen vorgeschichtlicher Abschnittsbefestigungen und Ringwälle. Es scheint sich um Elemente eines vielgliedrigen Verteidigungssystems zu handeln, das die Rosenstein-Randhöhen der Alb einst gegen die südlich gelegene Hochfläche des Albuchs deckte. Als in den Felsgrund gehauene Gräben und hoch aufragende Steinwälle sind sie im Gelände bis heute erhalten. Über ihre Zeitstellung und Funktion ist noch wenig bekannt. Das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart (LAD) hat es sich im Rahmen eines seit 2016 laufenden Forschungsprojektes zur Aufgabe gemacht, das Rätsel um die Rosenstein-Befestigungen zu lösen. Das Projekt findet großzügige Unterstützung von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, der Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreichen Spendern aus dem Kreis regionaler Unternehmen und Privatpersonen. Nach zwei sommerlichen Grabungskampagnen an der sog. „Teufelsmauer“ auf dem Mittelberg bei Heubach-Lautern sind erste Erfolge zu verbuchen: Die 400 Meter lange, schnurgerade geführte Befestigung, deren Alter bisher völlig ungeklärt war, stellte sich als eine ursprünglich vier Meter breite, holzverkleidete Mauer heraus, die von keltischen Siedlern um 400 v. Chr. errichtet worden war. Sie galt dem Schutz einer Siedlung, die über einige Jahrzehnte hinweg auf dem Berg bestand. Zahlreiche Funde geben Einblick ins Alltagsleben der Siedler: Koch- und Speisegeschirr, Spinnwirtel für die Textilherstellung, aber auch Schmelztiegel und Schmiedeschlacken, die auf Buntmetall- und Eisenverarbeitung hinweisen. Zahlreiche Bruchstücke von Salzsiedegefäßen, sog. Briquetagen (eine grobe Einweg-Keramik, in der Salz gesotten und verhandelt wurde), zeigen die Teilhabe der Mittelberg-Siedlung am regionalen Salzhandel an, dessen Quellen in den frühkeltischen Salinen des Heilbronner Raumes lagen. Erstmals fällt somit Licht ins völlige Dunkel, das den Mittelberg bisher umgab. Seit Mitte Juni 2018 finden neuerliche Grabungen statt, diesmal auf dem Rosenstein am sog. „Wall C“, einer mächtigen Befestigungslinie, die den Westteil des Hochplateaus gegen Osten deckt. Bei einem Pressetermin am 19.07.2018 vermittelten Projektleiter Dr. Christian Bollacher, Prof. Dr. Dieter Planck von der Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg und Bürgermeister Frederick Brütting Informationen zum aktuellen Forschungsfund. Ziel der Grabung ist es, Entwicklungsgeschichte und Architektur des Bauwerks zu klären: Handelt es sich auch hier um eine keltische Anlage? Bestand sie eventuell sogar gleichzeitig mit der Mittelberg-Siedlung? Wurde die Befestigung im Mittelalter neuerlich ausgebaut? Durch die Airborne-Laserscanning-Methode entstand ein neues hochauflösendes digitales Geländemodell von der Rosenstein-Region, das ca. 35 km² der Rosenstein-Region umfasst und von der Fa. ArcTron Airborne Sensing GmbH erstellt wurde. Ermöglicht wurde diese aufwändige Messung durch die großzügige Förderung und Unterstützung, die das Rosenstein-Projekt des LAD durch die Förderstiftung Archäologie in Baden-Württemberg, die Sparkassenstiftung Ostalb sowie zahlreiche Spender aus dem Kreis lokaler und regionaler Unternehmen und Privatpersonen erfahren hat. Allen sei dafür herzlich gedankt!  Beim Airborne-Laserscanning wird das Gelände mit einem Ultraleichtflugzeug in einer systematischen Zeilen-Bewegung abgeflogen, während von einem an Bord befindlichen Laserdistanzmesser stetig Lichtimpulse zum Boden entsandt werden. Aus den Reflexionen dieser Lichtimpulse und den permanent aktualisierten Ortungsdaten des Flugzeugs wird ein 3D-Datensatz von hoher Präzision errechnet, mit dessen Hilfe sich die Geländeoberfläche ungeachtet der darauf vorhandenen Vegetation exakt und detailreich visualisieren lässt. Solche Geländemodelle sind – vor allem in bewaldetem Gebiet – für Archäologen ein hervorragendes Hilfsmittel, um hochkomplexe Strukturen wie die Rosenstein-Befestigungen besser zu verstehen. Sie erlauben zudem die Formulierung gezielter Fragestellungen für zukünftige Feldforschungen. 

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Ab dem 17.07.2018 können sich Kinder und Jugendliche wieder auf die Sommerferienleseaktion Heiß auf Lesen© freuen. Die von der Fachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen beim Regierungspräsidium initiierte Aktion hat zum Ziel, die Sommerferien als Lesezeit zu etablieren, Spaß am Lesen zu vermitteln und spielerisch die Lese- und Sprachfähigkeit der Kinder zu fördern. Auch Kinder, die wenig lesen, sind hier genau richtig. Zusätzlichen Anreiz schafft die am Samstag, 15.09.18 um 14:30 Uhr im Heubacher Schloß stattfindende Abschlussparty, bei der tolle Preise unter den Clubmitgliedern verlost werden. Alle Kinder, die 3 Bücher gelesen haben, erhalten einen Trostpreis und eine Urkunde. Das kindgerechte Buffet mit leckerem Essen und Getränken rundet das Ganze ab.   Im Regierungsbezirk Stuttgart findet Heiß auf Lesen© 2018 bereits zum neunten Mal statt und wird in 97 Bibliotheken angeboten.   Mitmachen ist ganz einfach: Auch wer noch keinen Bibliotheksausweis hat, kann kostenlos Clubmitglied bei Heiß auf Lesen© werden. Anmeldekarten gibt es schon vor den Ferien in den jeweiligen Bibliotheken. Mit dem Clubausweis können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer alle Bücher ausleihen, die mit dem Heiß auf Lesen© Logo gekennzeichnet sind. Wenn sie eines fertig gelesen haben, bringen sie es wieder in die Bibliothek und beantworten 3 Fragen zu dem gelesenen Buch. Anschließend können sie einen Losabschnitt pro Buch in die Lostrommel werfen. So hat schon ab dem ersten gelesenen Buch jedes Mitglied die Chance auf einen tollen Preis bei der Verlosung auf der Abschlussparty nach den Sommerferien. Hauptsponsor ist der Erlebnispark Tripsdrill GmbH & Co. KG. Er stellt den teilnehmenden Bibliotheken Eintrittskarten zum Verlosen zur Verfügung und stiftet auch die beiden Hauptpreise: je eine Übernachtung im Schäferwagen mit Parkeintritt an zwei Tagen für eine Familie. Zudem warten weitere attraktive Preise auf die Teilnehmer.   Die Stadtbibliothek Heubach wünscht allen Teilnehmern eine schöne Lesezeit, viel Freude an den Büchern und viel Erfolg bei der Verlosung!

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Mitreißende Musik, bunte Lebensfreude, leckere Speisen aus Westafrika, außergewöhnlichen Schmuck aus Mali- all dies erleben Sie am kommenden Samstag, 14.Juli ab 15 Uhr im Areal Übelmesser, Adlerstraße 7 in Heubach.  Ein buntes Musikprogramm erwartet die Besucher. Die Band der Realschule Heubach macht mit 13 Musikern unter der Leitung von Stefan Schwenk um 15 Uhr den Auftakt. Die professionellen Künstler der Gruppe „Womba“ stammen aus Ghana und leben und arbeiten seit Jahren in Deutschland. Sie beherrschen eine Vielzahl traditioneller Rhythmen, Tänzen und Liedern. In Heubach seit Jahren beliebt, die Gruppe „Pamuzinda“ aus Simbabwe, mit Marimbas, Trommeln und Congas. Vor der bunten Show haben die Besucher die Möglichkeit im Rahmen eines kleinen Workshops diese Instrumente auszuprobieren. Die Gmünder Gruppe „Süschiant“ hat eine bunte Mischung teils persischer, türkischer, serbischer und deutscher Musik im Repertoire. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Dembadu-Catering kocht vor Ort für die Besucher vielseitige und leckerer afrikanische Speisen wie zum Beispiel Kochbananen oder Teigbällchen; aber auch Freunde von Lamm- und Rindfleisch kommen auf ihre Kosten. Äthiopischen Kaffee und schwäbischen Kuchen gibt es in den Räumen des Mütterzentrums Heubach. Der afrikanische Kontinent besteht aus 55 Ländern. Zahlreiche bunte Flaggen schmücken das Gebäude und den Innenhof der Adlerstraße 7.  Ein vielfältiges Angebot erwartet auch die kleinen Besucher. Das Mütterzentrum Heubach hat verschiedene Bastelangebote und afrikanische Märchen im Koffer. Wer seine Haare mit bunten Zöpfen schmücken möchte, darf das gerne tun.   Ausgefallenen Schmuck aus Heubachs Partnerstadt Anderamboukane in Mali kann erworben werden wie auch Weltladenprodukte des Vereins Tukulere Wamu e.V. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Veranstalter sind die Stadtverwaltung Heubach mit dem Jugendbüro, der Stadtjugendring, das Mütterzentrum und der QL-Tourraum.

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